Die japanische Finanzaufsichtsbehörde genehmigten eine weiteren Kryptobörse, die diese Woche ihren Betrieb aufnimmt, wie eine Pressemitteilung der lokalen Börse DeCurret am 25. März bestätigte.

DeCurret, das sich dem Angebot des E-Commerce-Giganten Rakuten zur Markteinführung auf dem heimischen Markt anschließt, wird am 16. April den Handel aufnehmen.

Zusammen mit Rakuten Wallet, früher bekannt als Everybody’s Bitcoin, wird nächsten Monat das Debüt der japanischen Börsen, die nach den neuen Lizenzgesetzen zugelassen wurde, stattfinden.

„Mit dem Konzept, sämtliche Vermögenswerte zu verbinden und auszutauschen und Transaktionen zu vereinfachen“, will DeCurret ein wichtiger Finanzdienstleister für digitale Währungen werden, der den Standard für sichere und bequeme digitale Währungstransaktionen setzt“, fasst DeCurret in der Pressemitteilung zusammen.

Den Daten zufolge haben sich seit März 2018 über 140 Unternehmen an die FSA gewandt, um die Genehmigung einer Börse zu erhalten. Von diesen haben 23 Unterlagen eingereicht, um das Verfahren einzuleiten, das mit insgesamt sieben Bewerbern aktiv läuft.

Rakuten und DeCurret sind die einzigen beiden, die eine formelle Registrierung und Genehmigung von den Aufsichtsbehörden für die Markteinführung erhalten haben.

Wie Cointelegraph berichtete, dürfte die Zahl im kommenden Jahr deutlich steigen. Zu denjenigen, die ein Stück der Branche im Auge haben, gehört Yahoo! Japan, das Anfang dieser Woche sagte, dass es hofft, im Mai seine eigene Börse zu eröffnen.

2019 wurden auch Lizenzen an bestehende Betreiber vergeben, darunter Huobi im Januar und die zuvor gehackte nationale Plattform Coincheck Ende letzten Jahres.