Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat eine Immobilienanleihe auf Ethereum-Basis für die Wertpapieremissionsfirma Fundament Group genehmigt.


Regulierte Immobilienanleihen auf der Ethereum Blockchain

Die Anleihe wird durch ein Portfolio von Immobilien in deutschen Großstädten mit einem Emissionsvolumen von 250 Millionen Euro (280 Millionen US-Dollar) abgesichert. Die Lösung des Unternehmens soll standardisierte und regulierte Finanzinstrumente nutzen, um einen immobilienbesicherten Vermögenswert aufzubauen, der weltweit unabhängig von Banken gehandelt werden kann.


Bereitstellung von Liquidität für Immobilienanlagen durch Tokenisierung

Das Unternehmen hofft, dass das Projekt mehr Liquidität in den traditionell illiquiden Immobilienmarkt bringen wird. Darüber hinaus handelt es sich Berichten zufolge auch um den ersten von der BaFin genehmigten, von der Immobilienbranche unterstützten Wertpapier-Token. Florian Glatz, Mitbegründer der Fundament Group, kommentierte die Entwicklung wie folgt:

„Als erstes Unternehmen, das von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht die Genehmigung für eine Blockchain-basierte Immobilienanleihe erhalten hat, freuen wir uns, in den Verkaufsprozess für den Real Estate Security Token einzusteigen und bereits die Tokenisierung anderer hochattraktiver Assets vorzubereiten.“

Das Unternehmen gibt seinen Kunden die Möglichkeit, Gelder in Ether (ETH) und Euro abzuheben und einzuzahlen. Schließlich wird in der Pressemitteilung angemerkt, dass sich das Unternehmen auf Immobilien in wichtigen Ballungszentren in Deutschland konzentriert, darunter Berlin, Hamburg, Rostock, Jena und Fulda.

Die deutschen Behörden zeigten sich auch offen für Blockchain und Kryptowährungen. In einer kürzlich veröffentlichten Erklärung stellte die Zentralbank fest, dass die potenziellen Vorteile von Facebook’s Libra trotz regulatorischer Unsicherheit und potenzieller Risiken nicht unterdrückt werden sollten.


Quelle: Titelbild (Crypto360) Lizenz