Am 28. März gab Coinbase bekannt, dass die Nutzer nun weltweit Geld an „jeden Nutzer mit einem Coinbase Konto“ senden können. Darüber hinaus erklärte Coinbase, dass ihr System entweder XRP oder USDC verwenden würde.

Die offizielle Ankündigung von Coinbase fuhr fort, dass dies durch Kryptowährungen ermöglicht wurde, die für internationale Transfers konzipiert sind:

„Durch die Verwendung von Kryptowährungen, die für die grenzüberschreitende Übertragung optimiert sind, können Sie praktisch sofort Geld senden und empfangen, indem Sie diese Kryptowährungen senden und vom Empfänger in Landeswährung umrechnen lassen.“

Dadurch können Coinbase Kunden nun grundsätzlich sofort und gebührenfrei Gelder auf der ganzen Welt umtauschen. Darüber hinaus wird es den Kunden dann wahrscheinlich möglich sein, die Gelder in eine lokale Währung ihrer Wahl umzuwandeln – je nach Unterstützung in ihrer Region.

Zudem setzt Coinbase bei diesen internationalen Überweisungen teilweise auf seine stabile Münze, den USDCoin. Die USDCoin ist 1:1 an den US-Dollar gekoppelt und wurde im vergangenen Herbst eingeführt.

Coinbase hebt auch die Geschwindigkeit hervor, mit der diese Übertragungen stattfinden. Das Unternehmen sagt, dass eine vergleichbare Banküberweisung ein bis zwei Werktage dauern würde, während eine On-Chain-Ripple-Übertragung in drei bis fünf Sekunden stattfinden würde und eine On-Chain-USDC-Überweisung 12 bis 17 Sekunden dauern würde.

Obwohl für Transaktionen zwischen Coinbase-Anwendern keine Gebühren erhoben werden, wird bei Übertragungen außerhalb von Coinbase dennoch eine On-Chain-Netzgebühr erhoben. Dennoch soll die Gebühr für On-Chain-Transaktionen weniger als 0,01 $ für XRP und weniger als 1,00 $ für USDC betragen.

Darüber hinaus kommt dies in Verbindung mit wichtigen Nachrichten im Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Transaktionen für Ripple. Vor kurzem hat die Federal Bank – eine private Kreditbank in Indien – eine Partnerschaft mit Ripple angekündigt, in der sie das Netzwerk von Ripple für grenzüberschreitende Zahlungen nutzen wird.

Darüber hinaus hat die Bundesbank am 28. März zwei Transferplattformen für Überweisungen nach Indien in den Vereinigten Arabischen Emiraten eingerichtet.

Für Coinbase hingegen war der März ein ähnlich arbeitsreicher Monat. Die Börse hat einen neuen Dienst eingeführt, der Benutzerkonten von ihrer Plattform mit der Coinbase Wallet-Anwendung verbindet. Darüber hinaus hat die Börse auch ein Update der Marktstruktur von Coinbase Pro zur „Erhöhung der Liquidität“ gestartet.

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