Das Blockchain-Sicherheitsunternehmen BitGo führt einen neuen Service für institutionelle Kunden ein: ein Clearing- und Abrechnungssystem, das off-chain arbeitet und beispielsweise für OTC-Deals verwendet werden kann.

BitGo kündigte diesen neuen Service in einer Pressemitteilung vom 14. Mai 2019 an und beschrieb einige der Funktionen, die dieses neue System bieten wird.

Vermögenswerte müssen „nie das Depot verlassen“, so die Ankündigung, und man „minimiert das Ausfallrisiko „, wobei BitGo als Depotbank für beide Seiten eines Geschäfts fungiert.

Der hauseigene Clearing- und Abrechnungsdienst soll die Abwicklung solcher Geschäfte erleichtern, so BitGo. So bleiben beispielsweise alle zur Verhandlung stehenden Mittel bis zum Abschluss eines Abkommens „gefroren“, was das Risiko von Betrug vermindert. Darüber hinaus müssen Anleger ihre Portfolios nicht aufteilen um an verschiedenen Börsen zu handeln.

Dieser neue Service ist offensichtlich schon seit geraumer Zeit in Arbeit. Im September 2018 erhielt das Unternehmen erstmals die Zustimmung der Aufsichtsbehörden, als qualifizierte Depotbank für digitale Assets zu fungieren – eine notwendige Voraussetzung für dieses Vorhaben.

Damals sagte Shahla Ali, Chief Compliance Officer von BitGo, dem Bitcoin Magazine, dass das Unternehmen beabsichtige, Speicher für Vermögenswerte anzubieten, die „für institutionelle Kunden bestimmt sind“.

In der Pressemitteilung, heißt es ausdrücklich, dass er nur für diese Art von Kunden verfügbar ist.

Der Off-Chain-Clearing- und Abwicklungsservice ist das erste öffentlich angekündigte Projekt, das speziell für die BitGo Trust Company entwickelt wurde.

Es ist unklar, ob sich die Dienstleistung jemals für eine größere Vielfalt von Investoren öffnen wird oder nicht.

Es ist unklar, ob sich die Dienstleistung jemals für eine breitere Investorenschicht öffnen wird oder nicht. Derzeit ist der Service nur für „OTC-Desks, Single-Dealer-Plattformen, Börsen, Vermögensverwalter und Broker-Dealer“ laut Pressemitteilung verfügbar.


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