Binance hat bestätigt, dass es einen Margin-Handel einführen wird. Die Krypto-Börse twitterte versehentlich Bilder, die darauf hindeuten, dass sich der Service in der Entwicklung befindet.

Es wurden Screenshots der Plattform im dunklen und hellen Modus veröffentlicht und die Nutzer gefragt, welchen sie bevorzugen. Es ist zu vermuten, dass es keine Absicht war, diese Information so zu verkünden.

Die Screenshots enthielten eine spezielle Registerkarte mit dem Titel „Margin“ und einem Sicherheitshinweis. Es wurde auf die Risikien hingewiesen, die der Margin-Handel mit sich bringt. Der Margin-Handel bezieht sich auf die Verwendung von Fremdmitteln eines Brokers oder einer Börse zum Handel mit einem Vermögenswert.

Margenhandel

Bereits länger in Entwicklung

TechCrunch berichtete am Freitag, dass Binance den Dienst offenbar bereits in der Beta-Version unter „ausgewählten Benutzern“ gestartet hat. Ein Vertreter von Binance bestätigte auch, dass der Margin-Handel „bald“ auf Binance.com verfügbar sein wird.

Andere Kryptowährungsbörsen, darunter Kraken, Coinbase’s GDAX, OKCoin, Huobi und Poloniex, bieten bereits Marginhandelsdienstleistungen an.

Das Marginangebot ist der neueste Service von Binance, der derzeit zweitgrößten Krypto-Börse der Welt nach angepasstem Volumen auf der Datenseite CoinMarketCap.

Die Börse hat im Rahmen ihrer Ausbaupläne neue Funktionen und Dienstleistungen hinzugefügt. Sie hat kürzlich eine dezentrale Börse namens Binance DEX ins Leben gerufen. Es wurde eine Fiat-to-Crypto-Börse in Singapur eingerichtet und eine neue Plattform in Australien vorgestellt, die es den Nutzern ermöglicht, Bitcoin mit Bargeld in Kiosken zu kaufen.

Binance hat auch seine Bemühungen um die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften gesteigert und mit mehreren Start-ups im Bereich Sicherheit und Analytik zusammengearbeitet, darunter Chainalysis, Elliptic und IdentityMind.

Weiter scheint das Unternehmen den Verlust von über 40 Millionen Dollar an Bitcoin durch einen Hack Anfang des Monats abgeschüttelt zu haben. Dank des „Secure Asset Fund for Users“ sind die Kunden laut Binance nicht von dem Hack betroffen.

Nach dem Hack machte die Börse eine Reihe von Sicherheitsupgrades und nahm eine Woche später den vollen Service wieder auf.